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Der FFV Basel, Christoph Jenzer und Meret Aarden erhalten die Panathlonpreise 2026

vor 9 Stunden
2 Min. Lesezeit

Am Mittwochabend, 4. November 2026 fand die Verleihung der Panathlonpreise im Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit beim Joggeli statt. Zur Institution des Jahres wurde der FFV Basel gewählt, den Preis für den guten Geist im Sport erhielt Christoph Jenzer und den mit 3'000 Franken dotierten Förderpreis die 18-jährige Volleyballerin Meret Aarden.


Den Preis für die Institution des Jahres nahm Präsidentin Seline Röthlisberger entgegen. Im Gespräch mit Moderator und unserem Vorstandsmitglied Benjamin Schmid erzählte Seline von den Anfängen des Vereins vor fünf Jahren, den ambitionierten Zielen für die nächsten Jahren und von nicht existierenden Männerquoten im Vorstand. Ebenso verriet sie, dass die Anschrift des FFV-Busses mit "DIE VEREIN" kein Schreibfehler oder Dialekt-Ausdruck sei, sondern ein Marketingkniff, der nun auch auf weitere Kommunikationsformen ausgedehnt wird. So werden die Blumenstrauss und die Zertifikat einen ehrenvollen Platz im bereits gut gefüllten Büro des FFV Basel erhalten.


Mit Christoph Jenzer ehrten wir einen langjährigen Förderer der regionalen Sportszene. Was mit dem Wurst-Schweizermeistertitel 1991 begann, ist mittlerweile zu einem über die Region hinaus bekannten Sponsoring-Brand geworden - Goldwurst-Power! Christoph Jenzer zeigte in seinem Interview eindrücklich, wie überzeugt er von seiner Arbeit und seinem Engagement ist und wieviel Herzblut dahintersteckt. Begeisterung, die ansteckend wirkt, bewundernswert und extrem wertvoll ist für Sportler*innen "brotloser" Sportarten, wie sie Christoph selber beschrieb. Der Panathlonpreis 2026 für diesen guten Geist des Sports ist bei Christoph und der Goldwurst garantiert sehr gut aufgehoben.


Den mit 3'000 Franken dotierten Förderpreis durfte die sichtlich zufriedene Meret Aarden in Empfang nehmen. Die 18-jährige Volleyballerin des NLA-Spitzenvereins Sm'Aesch-Pfeffingen kam praktisch direkt vom Rollfeld an die Ehrung, nachdem ihr mit ihrem Team in Split der Einzug in die 1/16-Finals des Europacups gelang. Meret gab im Sommer ihr Debut in der Frauen-Nationalmannschaft und hat ein klares Ziel für ihre weitere sportliche Karriere vor Augen: Das Ausland. Vorerst gibt sie sich aber mit der Region zufrieden. So wird sie einen kleinen Teil des Preisgelds in die Anschaffung eines U-Abos investieren und den Rest in die Unterstützung ihrer körperlichen Regeneration, bzw. zur Entlastung des elterlichen Haushalts-Budgets. Eine beeindruckende Sportlerin auf ihrem Weg an die Spitze, den wir gerne mit dem Förderpreis 2026 unterstützen.


Umrahmt wurde die feierliche Preisverleihung auch in diesem Jahr von einem musikalischen Beitrag der Musikschule Binningen-Bottmingen, vor zwei Jahren mit ihrer Tanzschule eine ehemalige Panathlonpreisträgerin. Cellist Marcis Kuplais und sein Schüler Matthias Lerchner zeigten dabei an ihren Instrumenten mindestens so viel Einsatz wie die geehrten Personen für den regionalen Sport. Mit einem gediegenen Nachtessen, serviert vom Verein Lebensträume mit catering@work aus Riehen, wurde der Abend schliesslich abgerundet.




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